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siehe Archiv Bericht aus OTZ vom
11.07.2006 Hummelflug ist eine
Verlockung Zuschauer erfreuen sich an
zwei Tagen am lustigen Friesauer Flug-Wettbewerb Von OTZ-Redakteur Karl-Heinz
Putzmann Friesau. Hummelflug in Friesau - dies ist seit vielen Jahren ein
Publikumsmagnet. Und so lockte auch die 33. Auflage dieses rasanten Spaß-Wettbewerbes
wieder scharenweise die neugierigen Zuschauer auf den Friesauer Festplatz. Das
Spektakel ist einzigartig. Schöpferisch tätig, haben die einzelnen
Hummel-Flieger zunächst per Eimerchen am großen Bottich Wasser zu fassen. Das
geht nicht ohne die üblichen Neckereien ab. Man versucht sich gegenseitig ganz
spritzig mit Fischwasser zu kühlen. Dann hetzt man mit der Eimer-Last den Hang
hinauf und lässt sich hier von einem Flugbegleiter an die Stahltrosse
einklinken. Wagehalsig stürzen sich die Akteure dann ins Tal. Zielsicher muss
man nun in einen bereit gestellten Nektar-Behälter seine Last abkippen. Das
wird für die Beteiligten und vielfach auch fürs Umfeld zum wahren
Plansch-Vergnügen, denn "Fehl-Abwürfe" sind angesichts der
Geschwindigkeit kaum vermeidbar. Die selbst erklärten Hummeln schweben dabei am
heftig schwankenden Stahlseil, das in diesem Jahr angesichts der heißen
Witterung erst nachgespannt werden musste, da es zu sehr durch hing. Ganz straff
hingegen funktioniert der Ablauf beim Wettstreit. Dazu gehört auch, dass stets
Erste Hilfe samt Arzt vor Ort ist. Sieger am Samstag, als hier die
Vereinsmannschaften gegeneinander antraten, waren wiederum die gestandenen Über-Flieger
der Närrischen Polizei des Bad Lobensteiner KCL "Blau Gold". Weitere
Teilnehmer waren hier das "Hummelballett" als Frauenmannschaft vom
Remptendorfer RFC, das Vorjahres-Sonntag-Sieger-Team "Regelwidrigkeit
51" aus Leipzig sowie die "Remptendorfer Tiefflieger".
Erstaunlich, dass es der FKK nicht fertig brachte, eine eigene Fliegertruppe ins
Rennen zu schicken. Guten Zuspruch fand auch der abendliche Karaoke-Wettbewerb.
Gewonnen hat FKK-Mitglied Norman Hahn. Zunächst kam er mit "Griechischer
Wein" ins Stechen, setzte sich aber gegen seinen Bruder Robin sowie eine
Truppe namens "Bad smile featuring Mama" letztlich mit "Über den
Wolken" durch. 150 Euro gab´s als Lohn für den öffentlichen Sing-Mut.
Als Jury fungierten Mitglieder der Band "Studio 64", die an diesem
Abend auch für den gelungenen WM-Mix von "Fußball und Musik" beim
Bronze-Spiel der Klinsmann-Elf sorgten. Beim Sonntag-Rennen traten vier Teams
an: Die "FKK-Oldstars", die "Remptendorfer Rasenrutscher"
(Sieger!), die "Höllenhummeln" von der Lehestener Kinder-Dixiband
sowie die "Dicken Brummer".
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